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Tagebuch

Dezember 2007: Winterruhe

Winterruhe in den Rieselfeldern: Jetzt kann man die Ruhe und die filigranen Motive der Winterlandschaft genießen, durchsichtig und in Kälte erstarrt. Allein die Wasser- und Großvögel sorgen noch für Leben, solange die Teichflächen nicht zufrieren.

 

Traurig über die Unvernunft einiger Zeitgenossen: Mitarbeiter der Stiftung, der Polizei und der Biostation vor dem beschädigten Nordturm.
Foto: Westfalenblatt / Hohenhoff

Weniger friedlich benahmen sich bislang unbekannte Rowdies, die Ende November (vermutlich am Freitagabend, den 23. November) nach einem Saufgelage den Aussichtsturm in den nördlichen Erweiterungsflächen mutwillig demolierten und großen Schaden anrichteten. Hinweise zu den Tätern nimmt die Polizeidienststelle Senne (Telefon 0521-4040029) entgegen. Alle Besucher werden gebeten, auch zukünftige auffällige Beobachtungen umgehend zu melden, um dem zunehmenden Vandalismus Einhalt zu gebieten.

 

 

 

 

Nur als Wintergast bei uns: Der eindrucksvolle Singschwan. STELZERfoto

Weit erfreulicher war dagegen der erneute Besuch von 2 Singschwänen auf dem Großen Teich an der Niederheide am 13. Dezember. Die schönen Vögel waren Tage zuvor auf dem Obersee gesichtet worden und haben nun vielleicht den Weg über den Teuto gefunden. Die Wintergäste aus dem hohen Norden unterscheiden sich bei genauerem Hinsehen an der zitronengelben Schnabelfarbe von den heimischen Höckerschwänen.

 

Immer wieder ein optischer Genuss sind jetzt die Enten (bzw. die männlichen Erpel) in ihren Prachtkleidern, denen man bei der Balz zuschauen kann. Neben den häufigen Stockenten sind die schwarz-weißen Reihererpel und die zartgrauen Schnattererpel bemerkenswert.

 

Auch ein Silberreiher ist wieder im Gebiet: Wer also einen großen weißen Reiher sieht, hat keinen Albino-Graureiher entdeckt, sondern einen willkommenen Gast, der unsere Vogelwelt bereichert. Die ursprüngliche Heimat des Silberreihers liegt eigentlich in Südosteuropa, er hält sich aber in den letzten Jahren in nehmender Zahl auch in Mitteleuropa auf.

 

Grunzt unverkennbar: Die Wasserralle. STELZERfoto

Und schließlich sei allen Besuchern empfohlen, auf dem Rundweg die Ohren zu spitzen. Einer der wenigen Vogelrufe, die auch im Winter auffallen, ist das gelegentliche ferkelartige Quieken der Wasserralle, die versteckt im Schilf lebt. Sie bleibt auch in Winter bei uns, solange Schilf und Schlammflächen nicht völlig einfrieren.

 

 

 

 

 

Die Stiftung Rieselfelder Windel und die Biologische Station wünschen allen Freunden und Unterstützern der Rieselfelder ein friedliches und schönes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr 2008!

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