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Vogelleben im Mai

 

Jagt gerne überm Grünland, brütet versteckt im Schilfrohr: die Rohrweihe. Foto: J. Albrecht

Im Vogelmonat Mai sind Vogelfreunde möglichst viel draußen um zu beobachten – vor allem bei diesem Wetter!!! Also: statt Internet lesen am besten selbst in die Rieselfelder fahren, es gibt auf jeden Fall einiges zu sehen!

 

Seit der letzten Brut 2001 haben wir vergeblich auf die Rohrweihe gewartet, die zwar jedes Jahr zur Zugzeit auftauchte, aber meist nach wenigen Tagen wieder verschwunden war. Dieses Jahr ist die Freude groß: ein Paar ist geblieben und brütet offensichtlich – über den Erfolg ist noch nichts bekannt, denn Störungen zur Kontrolle verbieten sich selbstverständlich!

 

Auch die nächtlichen Jäger sind auf Pirsch: Schleiereulen brüten wieder unter dem Dach der Biostation, nachdem es im schlechten Mäusejahr zu 2008 keiner Brut gekommen ist. Im Laufe der ersten Juniwoche dürfte das erste von 4 Eiern ausgebrütet sein. Das für Schleiereulen nur mäßig große Gelege zeigt an, dass die Nahrungs- bzw. Mäusesituation auch in diesem Jahr noch nicht optimal ist.

 

Haubentaucher.
Foto: A. Schäfferling

Seine Jungen längst ausgebrütet hat dagegen das Haubentaucherpaar hat am Großen Schönungsteich an der Niederheide: seit Ende April kann man dort 4 Junge beobachten, die inzwischen gut gewachsen sind und alle noch leben!

 

In dem von der Landzunge abgetrennten vorderen Teilbereich des Großen Teiches führen Zwergtaucher seit Mitte Mai ihre Küken und sind dort gut zu beobachten.

 

 

Steht schon kurz nach dem Schlupf auf eigenen Beinen: ein Kiebitz-Küken. Foto: B. Walter

Der große Teich lohnt sich auch immer für Enten: neben den häufigen Stock- und Reiherenten waren im Mai immer wieder Löffel- und Schnatterenten zu sehen: wer beobachtet die ersten Küken dieser beiden seltenen Arten?

 

Die drei Graugansfamilien sind seit einiger Zeit nicht mehr gesichtet worden. Sie leben vermutlich sehr versteckt im Zentralbereich der Rieselfelder - oder sind bereits "umgezogen".

 

Die besten Fläche für Kiebitze liegen in der Nordosterweiterung: Anfang Mai wurden dort 3-4 Paare mit mindestens 7 Jungen beobachtet. Auch Ende Mai waren noch 2 Paare dort.

 

 

 

 

 

 

Ganz aufgekratzt singt die Dorngrasmücke.
Foto: A. Schäfferling


Im Mai sind auch die vielen Kleinvögel dank ihrer Gesänge gut zu finden: im Schilf verraten sich so Rohrammern, Sumpf- und Teichrohrsänger, in den Hecken die Grasmücken, von denen die Dorngrasmücke als einzige gerne frei auf der Busch- oder Baumspitze sitzt und auch auffällige Singflüge startet, während die anderen Grasmückenarten wie Garten- oder Mönchsgrasmücke meist im dichten Laub versteckt singen.

 

 

 

 

Quietschegelb und doch keine Blüte: das ist die Schafstelze!
Foto: A. Schäfferling


Viele Durchzügler, die in der ersten Maihälfte in den Rieselfelder Station machten, sind jetzt naturgemäß spärlicher geworden. Wegen der Trockenheit sind die Watvögel (Limikolen) in diesem Jahr wenig auffällig geblieben.

 

Dafür gelangen einige schöne Kleinvogelbeobachtungen: so wurden am 8. Mai rekordverdächtige 42 Schafstelzen gezählt, am 19. Mai schmückte ein Neuntöter-Männchen den Weidezaun in der Nordosterweiterung, blieb aber leider nicht länger.

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