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12. Oktober 2010: Umweltdezernentin Anja Ritschel besucht die Rieselfelder

 

Gruppenbild mit Umweltdezernentin.
Foto: G. Noack-Füller


Die Bielefelder Umweltdezernentin Anja Ritschel kam in Begleitung von Mitarbeitern ihres Umweltamtes zu einem Informationsbesuch in die Rieselfelder Windel

 

Mitglieder des Stiftungsrates freuten sich über das Interesse der Bielefelder Umweltverwaltung an der Arbeit der Stiftung und hießen die Gäste im Informationszentrum herzlich willkommen. Nach einer Einführung von Dr. Günter Bockwinkel über die Entwicklung der Rieselfelder von der früheren industriellen Nutzung zum heutigen Naturreservat berichtete Dipl.-Biologin Gritli Noack-Füller von der Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld über das erfreulich zunehmende Interesse an den vielfältigen naturpädagogischen Angeboten in den Rieselfeldern. Mit 284 Veranstaltungen und über 3700 teilnehmenden Kindern wurde im vergangenen Jahr ein neuer Rekord aufgestellt.

 

Es folgte eine angeregte Diskussion über die weiteren Perspektiven dieser Arbeit und die zukünftige Entwicklung des Naturreservats. Denn nicht nur die Stadt Bielefeld plagen finanzielle Sorgen, auch die Stiftung und die Biologische Station kämpfen beständig gegen Haushaltsdefizite an. Da ist jegliche Unterstützung willkommen, um die erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können!

 

Geht auch ohne Gummistiefel: Anja Ritschel (Umweltdezernentin) und Bernhard Walter (Biostation) queren die Reiherbachfurt. Foto: G. Noack-Füller

Bei schönsten Wetter genossen die Gesprächsteilnehmer anschließend die herbstlichen Rieselfelder bei einem kleinen Rundgang. Vom Aussichtsturm hinter der Station ließen sich rastende Watvögel im Uferschlamm beobachten: Bekassinen, Alpenstrandläufer und Waldwasserläufer stärkten sich dort für ihre weitere Reise. Der weitere Weg führte über die Reiherbachfurt, dem bevorzugten Revier für junge Wasserforscher, zum Aussichtsturm in der Nordost-Erweiterung, wo Graureiher im Grünland auf Mäuse lauerten und ein Trupp Kiebitze durch den blauen Himmel zog. So zeigten sich die Rieselfelder von ihrer besten Seite: als Hort für Naturschätze und Ort der Erholung.

 

Die Stiftung Rieselfelder Windel und die Biologische Station Gütersloh/Bielefeld danken für den Besuch und den intensiven Gedankenaustausch!

 

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