Title: März 2013: Neue Aussichten

Aktuelles Tagebuch

März 2013: Neue Aussichten

 

Eigentlich sollte alles schon im vergangenen Jahr fertig werden: Die neue Treppe zur Aussichtskanzel am Infozentrum, die neue Fotovoltaikanlage auf der Remise und die neue Beobachtungsplattform an der Niederheide.

 

Tatsächlich wurde 2012 aber nur der neue, unfallsichere Treppenaufstieg fertig. Dank der finanziellen Unterstützung der NRW-Stiftung und der Stiftung für die Natur Ravensberg können nun die Besucher wieder gefahrlos und bequem den Aussichtsturm besteigen, denn die neue Treppe ist weniger steil als die alte. Wind und Wetter der vergangenen 15 Jahre hatten die Erneuerung notwendig gemacht.

 

Die älteste und beliebteste Aussichtskanzel in den Rieselfeldern mit neuem Zugang. Foto: J. Albrecht

 

127 Module sorgen künftig für mehr Sonnenstrom in den Rieselfeldern. Foto: J. Albrecht

Im Januar 2013 ist die neue Solarstromanlage ans Netz gegangen, die die Stiftung für die Natur Ravensberg auf dem Dach der Remise errichtet hat. Die Anlage der Firma ReGeTech Gmbh aus Lippstadt hat eine Nennleistung von knapp 30 kWp und soll die Stromkosten verringern, die vor allem im Sommer für die Bewässerung der höher gelegenen Schilfbeete im Süden der Rieselfelder anfallen. Auch die Ausgleichsflächen für den Bau der A 33 östlich der Buschkampstraße sollen mit den zusätzlichen Kapazitäten feucht gehalten werden.

 

Derzeit noch gesperrte Baustelle: Erst ab Sommer steht der neue attraktive Aussichtspunkt an der Niederheide den Besuchern offen. Foto: J. Albrecht

Noch nicht ganz fertig ist die neue barrierefreie Aussichtsplattform am großen Teich an der Niederheide. Lieferschwierigkeiten und zuletzt das Winterwetter hatten den Zeitplan umgeworfen. Immerhin können sich Besucher an der Baustelle schon jetzt ein Bild von den neuen Beobachtungsmöglichkeiten machen und sich auf die Eröffnung freuen, die für Anfang Juni geplant ist. Wieder sind wir Sponsoren zu großem Dank verpflichtet, die durch ihre Unterstützung das Projekt erst ermöglicht haben: NRW-Stiftung, Provinzial Westfalen, NRW-Bank und Stiftung für die Natur Ravensberg (Finanzierung), Ingenieurbüro Prinz & Pott (Statik) sowie Firma Goldbeck GmbH (Bauzeichnung). Um die landschaftsgerechte Eingrünung kümmert sich die Biologische Station.

 

Der Clou der Plattform wird die Befahrbarkeit mit dem Rollstuhl sein, um endlich auch gehbehinderten Naturfreunden bessere Beobachtungsmöglichkeiten in den Rieselfeldern zu bieten. Eine von der Stiftung für die Natur Ravensberg geförderte Infotafel wird die Vogelarten vorstellen, die man hier im Jahreslauf antreffen kann.